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Auch Frauen können Geheimratsecken haben. Es handelt sich um den angeborenen dreieckigen Haarausfall (Alopecia triangularis congenitalis) Dieser wird oftmals verwechselt mit dem sogenannten Witwenspitz. Dies ist aber etwas anderes: ein besonders ausgeprägter Haarbürzel in der Stirnmitte (z. B. bei Ingo Appelt). Es handelt sich um ein dominant vererbliches Merkmal, was in etwa bedeutet, daß es sich um ein starkes Gen handelt, welches sich auch ausprägt, wenn man es besitzt. Auch können straffe Zöpfe zu Haarverlust bei Frauen in den Geheimratsecken führen. So etwas sieht man heutzutage eigentlich nicht mehr. Früher war dies aber nicht selten, wenn spezielle Landtrachten straffe Zöpfe für Frauen vorschrieben.
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Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) ist eine immunologische Erkrankung, bei der Entzündungsreaktionen um die Haarfollikel geschehen, so daß die Haare ausfallen, und zwar in rundlichen bis ovalen Bezirken. Natürlich können durch Zufall dann auch einmal die Geheimratsecken davon betroffen sein. Gewöhnlich ist aber das Verteilungsmuster dieser haarlosen Bezirke völlig zufällig. Im Extremfall kann der ganze Kopf kahl werden (Alopecia areata totalis).
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Durch Verletzungen und schwere Hautentzündungen (z. B. Lupus erythematodes) können Kopfhaare für immer verloren gehen. Das kann natürlich auch in den Geheimratsecken geschehen.