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Geheimratsecken sind im Alter nichts ungewöhnliches

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Woher kommen Geheimratsecken ?

Geheimratsecken sind nicht gleich Geheimratsecken, denn es gibt verschiedene Arten davon, die auch verschiedene Ursachen haben. Bevor Sie etwas gegen Ihre Geheimratsecken unternehmen wollen, müssen Sie also wissen, welche Art Geheimratsecken bei Ihnen eigentlich vorliegt.

Arten von Geheimratsecken

1. Geheimratsecken bei Haarausfall vom männlichen Typ (Alopecia androgenetica)
2. Geheimratsecken beim sogenannten dreieckigen Haarausfall (Alopecia triangularis congenitalis)
3. Geheimratsecken bei Frauen/ Witwenspitz
4. Geheimratsecken bei Alopecia areata
5. Geheimratsecken als Folge von Narben

Zu 1.
Am häufigsten sind Geheimratsecken bei Haarausfall vom männlichen Typ. Etwa 75 % aller westeuropäischen Männer sind von dem typisch männlichen Haarausfall (medizinisches Fachwort: Alopecia androgenetica) betroffen. Der Ausprägungsgrad ist sehr verschieden. Manche Männer haben bis ins hohe Alter nur geringfügige Geheimratsecken, andere schon mit 30 Jahren eine fortgeschrittene Oberkopfglatze. Doch egal, wie weit der Haarausfall bei dem einzelnen Mann geht, er beginnt in den weitaus meisten Fällen (in ca. 80 %) in den Geheimratsecken. Nur etwa 20% der Männer haben ein "weibliches" Mittelscheitel-Lichtungsmuster, was aber auch der Alopecia androgenetica zugerechnet wird.
Der Grund für den Haarausfall vom männlichen Typ sind sogenannte Rezeptoren. Alle Haarfollikel besitzen Rezeptoren. An diese Rezeptoren docken verschiedene Hormone an, die über den Blutweg zu den Haar-follikeln gelangen. Die männlichen Geschlechtshormon (Testosteron- Hormone) hemmen den Kopfhaarwuchs und führen zum Haarausfall auf dem Kopf. Die Haarfollikel in den Geheimratsecken haben besonders viele Rezeptoren, an denen die Testosterone andocken können. So kommt es, daß dort die Haare am intensivsten gehemmt werden. Frühzeitiger Haarausfall in den Geheimratsecken ist also die (frustrierende) Folge.

Es gibt schon seit gut 10 Jahren auf dem Markt eine Medikamenten-gruppe, die die Testosterone an den Rezeptoren der Haarfollikel abblockt (Wirkstoffe Dutasterid und Finasterid, z.B. im Markenpräparat Propecia®). Viele Anwender können damit ihren weiteren Haarausfall stark verlang-samen oder sogar ganz stoppen. Eine Verdichtung des Kopfhaares tritt aber, wenn überhaupt, dann nur in sehr geringem Maße auf. Vor allem hat sich leider gezeigt, daß Finasterid speziell an den Geheimratsecken so gut wie nichts ausrichten kann. Auch bei Minoxidil, einem weiteren Medi-kament gegen Haarausfall, daß für diesen Zweck seit ca. 20 Jahren auf dem Markt ist, sind die Dinge vergleichbar. Es ist mit Minoxidil (z.B. Markenpräparat Regaine®9 möglich, an bestimmten Stellen der Kopfhaut den Haarausfall zu verlangsamen oder sogar etwas rückgängig zu machen, und zwar vor allem im Tonsurbereich. Die Frontpartien können aber durch Minoxidil praktisch nicht beeinflußt werden.

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